FAQ

Oft gestellte Fragen

Die folgenden Fragen werden immer wieder gestellt. Falls Sie noch weitere haben, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an.

  • Wie lange dauert eine Mediation?

Das hängt davon ab, wie weit der Konflikt bereits eskaliert ist und wie viele Personen involviert sind. Als Richtwert gelten 5 - 10 Sitzungen (zu je etwa 1,5 Stunden). Die Konfliktparteien entscheiden in jeder Phase selbst, ob und wie es weitergeht.

 

  • Was kostet eine Mediation?

Meine Preise sind sozial angepasst. Die erste Sitzung ist im Privatbereich jedenfalls kostenfrei. Kontaktieren Sie mich unverbindlich, damit wir dieses und andere wichtigen Themen in Ruhe besprechen können. 

Wie die Kosten aufgeteilt werden, entscheiden die Konfliktparteien in der ersten Sitzung. Sie erhalten die Rechnung unmittelbar nach jeder Sitzung und behalten so jederzeit die Übersicht über die angefallenen Kosten. Zahlen können Sie entweder in bar, mit Bankomatkarte, Überweisung oder PayPal.

 

  • Wie lange dauert eine Sitzung?

Die Dauer einer Sitzung sollte eineinhalb Stunden nicht wesentlich übersteigen. 

In der Wirtschaftsmediation können die Sitzungen in Abstimmung mit dem Auftraggeber jedoch länger dauern.  

 

  • In welchen Zeitabständen werden Sitzungen vereinbart?

Die Termine werden individuell vereinbart. Die Abstände liegen zwischen zwei bis vier Wochen. Das ermöglicht den Beteiligten die emotionale Verarbeitung und lässt Zeit für manchmal notwendige Recherchen (rechtlich, steuerlich o.ä.) und oft zur Erprobung vorläufiger Vereinbarungen.

 

  • Gibt es noch andere Möglichkeiten der Konfliktlösung?

In der Mediation werden die Konfliktparteien darin unterstützt, selbstverantwortlich "ihre eigenen Lösungen" zu finden. Sie bekommen dabei, quasi nebenbei, auch Werkzeuge mit, wie Sie in Hinkunft mit Konflikten besser umgehen können.

 

Wenn Sie jedoch die Entscheidung an eine andere Stelle weitergeben wolle, gibt es unter anderem folgende Möglichkeiten:

  • Anwaltliche Beratung
    diese erfolgt meist in einer Einzelberatung. 
    Rechtsanwälte vertreten, im Gegensatz zu Mediatoren, ihre KlientInnen bei Bedarf vor Gericht.
  • Gerichtsverfahren
    das herkömmliche Konfliktlösungsverfahren, das sich auf eine sachliche Lösung konzentriert.
    Der/die Richter/in bewertet die Aussagen der Konfliktparteien und trifft eine Entscheidung in Form eines Urteils oder Vergleiches.
  • Schlichtungsverfahren oder Schiedsgericht
    hier wird eine Lösung vorgeschlagen, die im Fall des Schiedsgerichts rechtsverbindlich ist.
    In der Mediation werden die Konfliktparteien darin unterstützt, selbstverantwortlich "ihre eigenen Lösungen" zu finden. 

 

  • Gibt es Sieger/Verlierer?

Mediation ist der Weg, für alle Beteiligten eine befriedigende Lösung zu finden. Es geht dabei also nicht um gewinnen oder verlieren.

 

  • Werden meine Daten / Aussagen vertraulich behandelt?

Als Mediator unterliege ich der Schweigepflicht. Eingetragene Mediatioren dürfen sich selbst vor Gericht darauf berufen und die Aussage verweigern.

Sollte die Mediation vom Arbeitgeber beauftragt worden sein, so gilt auch hier meine Verschwiegenheit. Ich lege lediglich die erarbeitete Lösung offen. Gesprächsinhalte und Hintergründe bleiben unerwähnt.

Auch von den Konfliktparteien wird zu Beginn der Mediation eine gegenseitige Verschwiegenheitsvereinbarung unterschrieben.

 

  • Ich will ja eine Mediation - aber die anderen wollen nicht ...

Ein Grundprinzip für Mediation ist die Freiwilligkeit.

Prinzipielle Gesprächsbereitschaft ist eine Voraussetzung für die Mediation. Außerdem muss jeder am Konflikt Beteiligte Zeit haben, um an den Sitzungen teilzunehmen.

Rufen Sie mich trotzdem an, es gibt weitere Möglichkeiten, die Situation wieder erträglicher zu gestalten. So können wir mit einer Einzel-Mediation (One-Party-Mediation) Wege finden, auf kritische Situationen (z.B. Provokationen) ruhiger und weniger impulsiv zu reagieren. Wenn Sie sich weniger ärgern müssen, hat das nicht nur Auswirkungen auf Ihr eigenes Wohlbefinden. Auch die anderen Konfliktparteien werden mit der Zeit die Veränderung spüren, anders auf Sie reagieren und sich ihrerseits weniger emotional verhalten. Das System verändert sich und nicht selten sind die Konfliktparteien dadurch schließlich bereit, den nächsten Schritt (zum Beispiel in Richtung Mediation) zu gehen.

 

  • Ist unser Problem überhaupt ernst genug für eine Mediation?

Diese Frage wird sehr oft gestellt und lässt sich am besten in einem Telefongespräch klären.
Aus meiner Erfahrung kann eine Konfliktlösung nicht früh genug in die Wege geleitet werden.

 

  • Was unterscheidet Mediation von einer Therapie? 

Es gibt ganz grundlegende Unterschiede zwischen Mediation und Therapie. Ziel einer Therapie ist es unter anderen, Verhalten zu verändern, psychische Verletzungen und Krankheiten zu heilen. Mediation dagegen zielt darauf ab, ganz konkrete, praktikable Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten. Diese Lösungen werden ausverhandelt, nachdem die Beteiligten sich (selbst und gegenseitig) ihrer Interessen und Bedürfnisse bewusst geworden sind, die hinter den oft verhärteten Positionen stecken. 

 

  • Welche Daten werden während einer Mediation von mir gespeichert? 

Zu diesem komplexen Thema gibt es eine eigene Seite